Mittwoch, 28. Mai 2008
Tour Eucor 2008
Die Tour Eucor 2008 - Erlebnisse und Ergebnisse.
Auch dieses Jahr bin ich wieder die Tour Eucor mitgefahren (solang man noch Mitarbeiter an der Universität ist, muss man ja von dieser extrem günstigen und spassigen Tour profitieren). Wie jedes Jahr ging die Strecke von Karlsruhe über Strasbourg nach Mulhouse, Basel über Freiburg (und für manche wieder nach Karlsruhe zurück). Eine besonderheit in diesem Jahr war die Tour Alumni, die auch Alumnis erlaubte die Tour Eucor mitzufahren.
667km in 5 Tagen - 4 Gruppen - 115 Fahrer
Dieses Jahr fing die Tour Eucor besser an als die letzten Jahre: Es gab kein Regen beim Grillen! Dafür gab es Freibier gesponsert von MLP: "Grape oder Pils?"
Nach dem Grillen wurden dann wieder Schläuche und Mäntel von Schwalbe versteigert (Nobby Nics für ~18 Eur Stück und Ultremos für ca. denselben Preis). Letztes jahr wurden die Nobby Nics paarweise für 32 Eur verkauft - damals habe ich zugeschlagen und mir welche ersteigert. Trotz der fast neuen Nobby Nics die ich vor der Tour Eucor 2008 noch auf meinem MTB hatte habe ich extra für die Tour Continental SportContact 26"x1,3 aufgezogen - für ein bisschen mehr Rennradfeeling (auch wenn das mein Rad nicht wirklich viel leichter gemacht hat).
Dieses Jahr gab es dann für das Bergrennen am Schauinsland (über den Stohren) auch wieder grün-gepunktete Trikots gesponsert von Deloitte.
Diese wurden von netten Karlsruher Mädels präsentiert - leider so, dass man kaum eine Möglichkeit hatte ein anständiges Foto zu machen (davon abgesehen, dass meine Kamera noch falsche Einstellungen (ISO 400) hatte - was ich erst 1,5 Tage später gemerkt hab :/).
Am ersten Tag ging es 121,7km (dunkelrot) von Karlsruhe nach Strasburg am ersten Tag noch in Dunkelrot. Die ersten paar Höhenmeter gingen noch relativ gut und der leichte Mountainbike-Schaltungsvorteil ermöglichte es mir oben ein paar Fotos zu machen. Dieses Mal habe ich den ersten Tag sogar ohne Sturz hinter mich gebracht (Zum Glück!) - auch die Ebene zu fahren war das letzte Stück kein wirkliches Problem. Leider fiel das Zwischenstopp bei EnBW und das hervorragende Buffet (siehe letztes Jahr) leider flach (EnBW konzentriert sich dieses Jahr wohl mehr auf den Fussball).
Der Tag fing gut an: leckeres Frühstück, frühe Abfahrt und los gings wieder im Team dunkelrot. Jacques Sparfel (Generalsekretär Eucor) begleitete uns dieses Jahr sogar für die ganze Etappe bis nach Mulhouse, da er sein neues Vollcarbonrad testen wollte. Ab der ersten Pause wechselten sowohl er als auch ich in das Team Hellrot (die dauernde Ziehharmonika durch die Brücken war ja nicht auszuhalten und das ewige Wieder-heranfahren empfand ich mit dem MTB als zu anstrengend bei dem Tempo (gefühlte 34km/h). Also gings in lockererem Tempo weiter in Team Hellrot, insgesamt fuhren wir die 157,94km dann doch recht zügig mit 25,6km/h in 6:08h Fahrtzeit.
Zur Mittagspause gabs dann die ersten Pannen - ein Rad musste geflickt werden, weil es die Aufhängung der Schaltung verbogen hatte. Also wurde kurzerhand die ganze Schaltung demontiert, mit einer Zange der Rahmen wieder geradegebogen und rechtzeitig vor der Abfahrt war sogar die Schaltung wieder richtig eingstellt.
Am dritten Tag ging es dann von mulhouse nach Basel wieder im Team hellrot wo ich dann relativ lange vorne im Wind gefahren bin (was aufgrund der niedrigen Geschwindigkeit: 22,9km/h Schnitt) auch kein echtes Problem darstellte.
Die 115,25 km brachten uns nach 5:01 Fahrtzeit nach Mulhouse wo ich es nutzte als einer der ersten angekommen zu sein und so schnell wie möglich unter die Dusche sprang. Am Anfang war das Wasser noch kochend heiss, hühlte dann aber ziemlich schnell ab, so dass die Gruppen nach uns (zumindest die Herren) kalt duschen mussten
.
Mittagspause war an diesem Tag an einem kleinen See (Privatbesitz) woe wir unter Rücksichtnahme auf die Anwohnerschaft nicht pinkeln durften, weshalb wir vor dem Mittagsstopp und danach eine Pinkelpause einlegten. Die Herren der Schöpfung posierten in Reih und Glied (siehe Bild) - immer schön das Bein heben Jungs *g*.
Den Abend liessen wir dann ein klein wenig in Basel City ausklingen ein Glace Ovomaltine schmeckt übrigends sehr lecker! und ich hab erfahren was "un lapin" auf französisch (merci patrick) bedeutet
.
Am vorletzten Tag ging es dann von Basel zurück nach Freiburg. Diesmal wählte ich wieder Team dunkelrot - die 22,9km/h waren mir dann doch ein bisschen wenig und hellrot hatte an diesem Tag auch keinen wirklichen Berg im Programm. Bis zur Mittagspause im Münstertal waren es 64,8km mit einigen Höhenmetern (die mir wohl etwas zu viel Kraft raubten für den Nachmittag :/). Auf dieser Strecke wurden wir wunderbar mit Regen eingedeckt und auch die komplette Mittagspause liess der Regen nicht nach. Die stark salzigen Spätzle zu Mittag salzte ich auch reiner Gewohnheit noch etwas nach (war der Koch/die Köchin irgendwie verliebt an dem Tag?) - aber macht ja alles nichts, wenn man so Hunger hat isst man eh alles, egal wie es schmeckt.
Trotz des Regens bereiteten wir uns dann auf das Bergrennen auf den Schauinsland (Münstertal - Stohren - Schauinsland: 6,5km 650hm) vor. Im Regen nur mit Radhose und Trikot begab ich mich an den Start (Startnummer 1 - nach mir Frank, Bodo, Robin) und fuhr in sagenhaften 30:40 auf den Schauinsland, so dass ich als erster gestartet auch als erster ins Ziel kam und Frank mich nicht einholen konnte ;p (Ehre gerettet).
Den nächtlichen Ausflug in die Freiburger Nachclubs (Tacheles) liessen wir Freiburger ausfallen und begaben uns lieber ins heimische Bettchen um am nächsten Morgen einigermaßen aus dem Bett zu kommen.
Der letzte Tag hatte es dann wieder in sich. Zwar waren nur wenige Höhenmeter auf dem Programm (ca. 800 insgesamt) jedoch war die Strecke mit 171,10km um so länger. Da die kleinen Hügel in Freiamt uns nicht wirklich aufhielten fuhren wir mit 27,3km/h Schnitt nach Karlsruhe (wobei es gegen Ende ein wenig eintönig wurde, v.a. die letzten 60km "runterzuspulen"). Bodo machte vorne im Wind jedoch ein wenig Druck (danke!), so dass wir zügig vorankamen.
Auch für Unterhaltung und nette Gesellschaft war auf dieser Strecke wie manches Mal vorher wieder gesorgt (wer sich hier angesprochen fühlt liegt richtig) nur gegen Ende war dann wohl unser Blut so sehr in Beinen und Füßen, dass wir nicht mehr klar denken konnten. Ich gab dem Streckenführer dunkelrot Bodos Telefonnummer (ich dachte in dem Augenblick er wäre bei Jens der eine Panne hatte zurückgeblieben; was gar nicht sein konnte, weil ich 2min vorher noch mit geredet hatte...) der sich dann wunderte, dass Ihn sein Streckenführer fragt wie es ihm geht
. Nunja, kleiner Aussetzer.
Robin war allerdings nicht viel besser - nach einer Diskussion mit Bodo über im Wind fahren hinter Bodo der selbst im Wind fuhr faselte er plötzlich komisches Zeug von blauem Kuchen (Anmerkung: Es war Schokoladenkuchen) und Doping - vielleicht hing das auch irgendwie mit den Getränken zusammen die Team Blau so in Stimmung versetzten - man weiss es nicht.
Es hat mir auf jeden Fall dieses Jahr wieder riesig viel Spass gemacht die Tour mitzufahren, einige neue Leute kennengelernt und hoffentlich sieht man die/den ein oder andere(n) mal wieder!
Weitere Fotos finden Sich in meiner Foto-Galerie.
Auch dieses Jahr bin ich wieder die Tour Eucor mitgefahren (solang man noch Mitarbeiter an der Universität ist, muss man ja von dieser extrem günstigen und spassigen Tour profitieren). Wie jedes Jahr ging die Strecke von Karlsruhe über Strasbourg nach Mulhouse, Basel über Freiburg (und für manche wieder nach Karlsruhe zurück). Eine besonderheit in diesem Jahr war die Tour Alumni, die auch Alumnis erlaubte die Tour Eucor mitzufahren.
667km in 5 Tagen - 4 Gruppen - 115 Fahrer
Nach dem Grillen wurden dann wieder Schläuche und Mäntel von Schwalbe versteigert (Nobby Nics für ~18 Eur Stück und Ultremos für ca. denselben Preis). Letztes jahr wurden die Nobby Nics paarweise für 32 Eur verkauft - damals habe ich zugeschlagen und mir welche ersteigert. Trotz der fast neuen Nobby Nics die ich vor der Tour Eucor 2008 noch auf meinem MTB hatte habe ich extra für die Tour Continental SportContact 26"x1,3 aufgezogen - für ein bisschen mehr Rennradfeeling (auch wenn das mein Rad nicht wirklich viel leichter gemacht hat).
Diese wurden von netten Karlsruher Mädels präsentiert - leider so, dass man kaum eine Möglichkeit hatte ein anständiges Foto zu machen (davon abgesehen, dass meine Kamera noch falsche Einstellungen (ISO 400) hatte - was ich erst 1,5 Tage später gemerkt hab :/).
Tag 1: Karlsruhe (D) - Strasbourg (F)
Am ersten Tag ging es 121,7km (dunkelrot) von Karlsruhe nach Strasburg am ersten Tag noch in Dunkelrot. Die ersten paar Höhenmeter gingen noch relativ gut und der leichte Mountainbike-Schaltungsvorteil ermöglichte es mir oben ein paar Fotos zu machen. Dieses Mal habe ich den ersten Tag sogar ohne Sturz hinter mich gebracht (Zum Glück!) - auch die Ebene zu fahren war das letzte Stück kein wirkliches Problem. Leider fiel das Zwischenstopp bei EnBW und das hervorragende Buffet (siehe letztes Jahr) leider flach (EnBW konzentriert sich dieses Jahr wohl mehr auf den Fussball).
Tag 2: Strasbourg (F) - Mulhouse (F)
Zur Mittagspause gabs dann die ersten Pannen - ein Rad musste geflickt werden, weil es die Aufhängung der Schaltung verbogen hatte. Also wurde kurzerhand die ganze Schaltung demontiert, mit einer Zange der Rahmen wieder geradegebogen und rechtzeitig vor der Abfahrt war sogar die Schaltung wieder richtig eingstellt.
Tag 3: Mulhouse (F) - Basel (CH)
Am dritten Tag ging es dann von mulhouse nach Basel wieder im Team hellrot wo ich dann relativ lange vorne im Wind gefahren bin (was aufgrund der niedrigen Geschwindigkeit: 22,9km/h Schnitt) auch kein echtes Problem darstellte.
Mittagspause war an diesem Tag an einem kleinen See (Privatbesitz) woe wir unter Rücksichtnahme auf die Anwohnerschaft nicht pinkeln durften, weshalb wir vor dem Mittagsstopp und danach eine Pinkelpause einlegten. Die Herren der Schöpfung posierten in Reih und Glied (siehe Bild) - immer schön das Bein heben Jungs *g*.
Den Abend liessen wir dann ein klein wenig in Basel City ausklingen ein Glace Ovomaltine schmeckt übrigends sehr lecker! und ich hab erfahren was "un lapin" auf französisch (merci patrick) bedeutet
Tag 4: Basel (CH) - Freiburg (D)
Am vorletzten Tag ging es dann von Basel zurück nach Freiburg. Diesmal wählte ich wieder Team dunkelrot - die 22,9km/h waren mir dann doch ein bisschen wenig und hellrot hatte an diesem Tag auch keinen wirklichen Berg im Programm. Bis zur Mittagspause im Münstertal waren es 64,8km mit einigen Höhenmetern (die mir wohl etwas zu viel Kraft raubten für den Nachmittag :/). Auf dieser Strecke wurden wir wunderbar mit Regen eingedeckt und auch die komplette Mittagspause liess der Regen nicht nach. Die stark salzigen Spätzle zu Mittag salzte ich auch reiner Gewohnheit noch etwas nach (war der Koch/die Köchin irgendwie verliebt an dem Tag?) - aber macht ja alles nichts, wenn man so Hunger hat isst man eh alles, egal wie es schmeckt.
Trotz des Regens bereiteten wir uns dann auf das Bergrennen auf den Schauinsland (Münstertal - Stohren - Schauinsland: 6,5km 650hm) vor. Im Regen nur mit Radhose und Trikot begab ich mich an den Start (Startnummer 1 - nach mir Frank, Bodo, Robin) und fuhr in sagenhaften 30:40 auf den Schauinsland, so dass ich als erster gestartet auch als erster ins Ziel kam und Frank mich nicht einholen konnte ;p (Ehre gerettet).
Den nächtlichen Ausflug in die Freiburger Nachclubs (Tacheles) liessen wir Freiburger ausfallen und begaben uns lieber ins heimische Bettchen um am nächsten Morgen einigermaßen aus dem Bett zu kommen.
Tag 5: Freiburg (D) - Karlsruhe (D)
Der letzte Tag hatte es dann wieder in sich. Zwar waren nur wenige Höhenmeter auf dem Programm (ca. 800 insgesamt) jedoch war die Strecke mit 171,10km um so länger. Da die kleinen Hügel in Freiamt uns nicht wirklich aufhielten fuhren wir mit 27,3km/h Schnitt nach Karlsruhe (wobei es gegen Ende ein wenig eintönig wurde, v.a. die letzten 60km "runterzuspulen"). Bodo machte vorne im Wind jedoch ein wenig Druck (danke!), so dass wir zügig vorankamen.
Robin war allerdings nicht viel besser - nach einer Diskussion mit Bodo über im Wind fahren hinter Bodo der selbst im Wind fuhr faselte er plötzlich komisches Zeug von blauem Kuchen (Anmerkung: Es war Schokoladenkuchen) und Doping - vielleicht hing das auch irgendwie mit den Getränken zusammen die Team Blau so in Stimmung versetzten - man weiss es nicht.
Es hat mir auf jeden Fall dieses Jahr wieder riesig viel Spass gemacht die Tour mitzufahren, einige neue Leute kennengelernt und hoffentlich sieht man die/den ein oder andere(n) mal wieder!
Weitere Fotos finden Sich in meiner Foto-Galerie.
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